Heilpraxis Anne Lahnor
Heilpraktikerin

Energetische/Spirituelle Familien– und Themenaufstellungen

Was ist das eigentlich und wie funktioniert es?

Der Hintergrund von Aufstellungen ist allgemein gesagt, dass man durch das Anschauen der Dynamiken des betreffenden Systems (z.B. Familie, Firma, andere Beziehungssysteme) Problematiken oder Thematiken erkennt und versteht. Ziel einer Aufstellung ist es, diese Thematiken zu lösen. Damit bekommt das jeweilige System wieder Kraft - bezogen auf das Familiensystem wussten unsere Ahnen und die Naturvölker schon, welche Energien über Generationen bis ins Hier und Jetzt wirken.

Die Ordnung wieder herstellen

Man kann es sich so vorstellen, dass durch Thematiken in der Vergangenheit eine „Unordnung“ in das System kommt. Ziel der Aufstellung ist es, die Ordnung wieder herzustellen, sodass jeder wieder seinen Platz im einnehmen kann.

Hier ein Beispiel zum besseren Verständnis: Der Uropa der Person X ist im Krieg gefallen. Der Platz neben der Uroma war nun leer und wurde vom Sohn (der Uroma und des Uropas) übernommen. Dadurch kann die Energie im gesamten Familiensystem nicht mehr richtig fließen. Der Sohn hat Aufgaben übernommen und damit eine ganze Rolle, die nicht seine gewesen wäre. Zusätzlich hat die Uroma evtl. nie wieder einen Partner gefunden, weil der Platz neben ihr – der Partnerplatz – durch den Sohn besetzt wurde.

Dies nur als kurzer Ausflug. So können alle möglichen Konstellationen Unstimmigkeiten verursachen. Man muss dafür weder die Personen gekannt haben und benennen können (manchmal geht es bis zu 7 Generationen zurück), noch muss man die Thematiken kennen, die damals ursächlich waren.

Man kann über diese Art von Aufstellung auch Themen aus allen Bereichen aufstellen - z.B. Organisationen, Arbeitsteams, Projekte, Beziehungen, Erkrankungen etc.

Symptome im Hier und Jetzt

Die „verrückten“ Energien im System können sich bis zu dir (und bis in Folgegenerationen) auswirken und sich ganz unterschiedlich zeigen. Bei einer Person sind es Ängste, bei der nächsten Person ist einfach das Gefühl da, dass etwas nicht stimmt, ein anderer hat eine chronische Erkrankung (die evtl. „weitervererbt“ wurde) oder es gibt Situationen in der Familie, die sich immer wiederholen: bspw. Trennungen, Missbrauch, Suizide, Beziehungsmuster… Oder du hast selbst Thematiken, wie z.B. Prüfungsangst, Schwierigkeiten Entscheidungen zu treffen, fühlst dich „Fehl am Platz“ oder anderes…

Genauer Ablauf

Wenn du das Gefühl hast, du möchtest für dich etwas klären (manchmal ist man vorher schon viele andere Wege gegangen), dann kann eine Familien- oder Themenaufstellung ein (weiterer) Schritt zur Lösung sein. Wir arbeiten in einem geschützten Feld, in dem auch die Themen achtsam behandelt werden. Wir als Therapeuten müssen im Vorfeld nichts von deinem Thema wissen. Erst am Aufstellungstag besprechen wir deine Gedanken. Diese können sich auch erst am Aufstellungstag selbst konkretisieren oder deutlich werden.

Nach einer Einstimmung und Erdung fragen wir in die Runde, wer das Gefühl hat, sein Thema in den Raum zu geben. Wenn sich niemand angesprochen fühlt, spüren wir hinein, wer in dem Moment optimal ist - für sich und die Gruppe. Meistens weiß man aber insgeheim schon, wenn man an der Reihe ist.

Du darfst nun in deinem Tempo und mit deinen Worten das zu lösende Thema umschreiben. Wir als Therapeuten sind mit allen Teilnehmenden verbunden (über unsere höheren Selbste/die Seelen, die am besten wissen, wo der Ursprung einer Thematik liegt) und testen im Folgenden aus, wo die Ursache zu finden ist. Das kann im Außen sein (in der Ahnenfamilie, im Umfeld, im Unternehmen), das kann im Inneren sein (der sogenannten inneren Familie). Wir testen außerdem aus, welche Personen/Energien es zur Lösung braucht. Diese Personen werden bei uns dann auch als „Personen“ hingestellt/aufgestellt – das heißt, dass wir dir z.B. sagen (um an dem obigen Beispiel zu bleiben): für die Lösung brauchen wir eine Person, die für dich steht, eine Person für deine Uroma und eine Person für den Sohn der Uroma (deinen Opa) aus der weiblichen Ahnenlinie. Zusätzlich stellen wir die „100%ige Lösungsenergie“ hinzu. Du wählst für diese vier Personen/Energien nun für dich passende Menschen aus unserer Aufstellungsrunde aus und platzierst sie nach Gefühl im Raum. Wir arbeiten generell nicht verdeckt - das bedeutet, dass die Personen wissen, in welche Energien sie einsteigen.

Danach darfst du deine Aufstellung beobachten und in dich hineinspüren, wie und ob du in Resonanz gehst. Manchmal ist nur ein Erkennen der Dynamiken nötig, um ein Thema zu lösen. Manchmal zeigen sich starke Gefühle.

Die Personen, die als Stellvertreter gewählt wurden, spüren intuitiv, was zu tun oder zu sagen und wo ihr Platz im Raum ist. Es gibt kein "richtig" oder "falsch". Es ist immer wieder spannend, wie auch Menschen ohne Vorkenntnisse wahrnehmen und sich ein Thema entwickelt. 

Jede Aufstellung ist anders.

So ist jede Aufstellung individuell. Es gibt keine Richtlinie oder „Rolle“, die man spielt. Wir als Therapeuten führen alle Stellvertreter durch die Aufstellung und unterstützen, wenn es nötig ist. Eine Aufstellung dauert meist eine bis anderthalb Stunden bis eine Ordnung hergestellt ist – bis eine sogenannte „Welle“ fließt.
Danach darfst du als Aufsteller/in dich in deine Endposition stellen und das Gefühl in dir verankern. Wir schauen, ob es noch Unterstützung braucht für eine optimale Lösung.
Ist das Gefühl da, dass alles aufgenommen und integriert wurde, steigen alle Personen ganz bewusst aus der Energie, in der sie standen, aus.

Am Ende jeder Aufstellung trennen wir alle Beteiligten von der Aufstellung selbst und von den Energien ab, in denen sie standen. Dies ist uns sehr wichtig. Am Ende des Aufstellungstags trennen wir nochmals alle Teilnehmenden und auch uns als Therapeuten voneinander ab.

Wie unterscheiden sich Aufsteller von Nicht-Aufstellern?

Wie oben beschrieben, bringen Aufsteller ein Thema mit in die Aufstellungsrunde, die wir dann betrachten und aufstellen. Während jeder Aufstellung benötigen wir „Stellvertreter“, die sich in die Personen/Energien hineinstellen - quasi stellvertretend für die Familienmitglieder (wenn es um ein Familienthema geht). Diese können aus den Aufstellern und Nicht-Aufstellern gleichermaßen gewählt werden.
Der einzige Unterschied ist, dass die Nicht-Aufsteller kein eigenes Thema mitbringen und aufstellen. Allerdings "verabreden" sich quasi die höheren Selbste vorab, um bestimmte Themen miteinander zu lösen. So kommt eine optimale Runde zustande. Man kann es sich so vorstellen: Person A hat ein Thema, welches sie lösen möchte und diese Seele sucht (über unsere meist unbewussten Verbindungen untereinander) nun nach Personen, die dafür passend sind. Daher sind dann meist auch Personen dabei, die ein ähnliches Thema haben oder eine Rolle übernehmen dürfen, die ihnen selbst etwas zeigen möchte und Erkenntnisse bringt. Und auch unbewusste Themen werden berührt – bei jeden Teilnehmer. Der Aufstellungstag wirkt zudem noch nach und kann bei allen Beteiligten zu Träumen, Erkenntnissen und Veränderungen führen.

Ob das auch bei mir funktioniert? 

Wieso eigentlich nicht? Wenn man es so betrachtet, dass alles Energie ist und Energie nicht verloren geht, dann gilt dies doch auch für uns als Menschen. Die Energie bleibt im System (das können auch starke Emotionen in der Ahnenreihe sein, die sich bei dir als Symptome äußern). Wenn man diese Energie am Ursprung auflöst bzw. wandelt, muss sie sich auch bei dir nicht mehr zeigen. Als Nicht-Aufsteller kann man sehr gut in die Welt der Aufstellungsarbeit "hineinschnuppern" - erstmal sehen und fühlen, was das ist und ob es etwas für dich ist. Wenn man mal in der Energie einer anderen Person stand und diese bewusst wahrnimmt, legen sich die Zweifel.

Fazit

Das tolle an energetischen/spirituellen Themen- und Familienaufstellungen ist: man löst eine Thematik nicht nur für sich, sondern für die gesamte Ahnenreihe und natürlich auch für seine Kinder und Kindes-Kinder! Leidvolle Muster können durchbrochen und alte Lasten dürfen abgelegt werden, sodass jeder wieder frei seinen Weg gehen kann.

Was machen wir als Therapeuten?

Neben dem, was oben beschrieben wurde, schauen Marion und ich schon im Vorfeld, was die Aufstellungsgruppe benötigt. Das heißt, wir reinigen die Energiefelder der Teilnehmer, checken ab ob die Gruppe passt und verbinden alle höheren Selbste mit dem sogenannten „Allwissen“ der „Meta-Ebene“. In der Woche vor dem Aufstellungstag kann es sein, dass sich Themen verstärkt zeigen oder man vermehrt träumt. Nach dem Aufstellungstag betreuen wir eure Aufstellung für 2 Wochen – für eine optimale Annahme der Lösung.

Wir sorgen außerdem dafür, dass der Raum entstört und energetisch gereinigt ist.

Für weitere Fragen melde dich gern bei mir oder Marion. Wir freuen uns, diese lichtvolle Arbeit machen zu dürfen.

Termine Themen- und Familienaufstellungen